Lassen sich Google Ads Kosten auf unter € 100,- drücken?
Diverse Agenturen bieten Google Ads Kampagnen zu Discounter-Preisen an. Es klingt auch sehr verlockend: Für weniger als 100,- Euro übernimmt irgendwer die ganze Arbeit der Google Ads für Sie. Aber wenn man weiß, wie viel Zeit das Aufsetzen und die Betreuung von Google Ads Kampagnen in Anspruch nimmt, wird schnell klar, dass es einen Haken geben muss. Aber welchen?
Was beinhaltet ein Google Ads Auftrag?
Das Aufsetzen einer Kampagne in Google Ads (ehemals Google Adwords), der Werbeplattform von Google, ist zeitaufwändig, wenn es professionell gemacht wird. Es setzt eine eingehende Beschäftigung mit dem gesamten zu bewerbenden Themenfeld voraus. Viel Recherche und Vorarbeit also. Dann folgt das Setup, also das Aufsetzen möglichst fein gegliederter Kampagnen. Hier gibt es eine Vielzahl an Einstellungen, die günstig oder weniger günstig für den Erfolg der Kampagne sind. Irgendwelche Master-Kampagnen, die man kopieren kann, um sich die Arbeit zu erleichtern, gibt es nur sehr begrenzt. Auch im laufenden Betrieb müssen die meisten Kampagnen häufig kontrolliert, an die ständig neuen Möglichkeiten und Anforderungen angepasst und auch inhaltlich fortlaufend optimiert werden. Manche Arbeit kann man sich durch entsprechende Tools abnehmen lassen, aber dann entstehen die Kosten weniger in der eingesetzten Zeit und dafür mehr in der Nutzung teilweise sehr teurer Software.
Ein umfassender Google Ads Auftrag beinhaltet also die detaillierte Vorarbeit, das initiale Aufsetzen der Kampagnen sowie die dauerhafte Anpassung.
Google Ads Kosten: Vorsicht bei Billig-Angeboten
Wenn Ihnen eine Agentur also das Aufsetzen und Administrieren eines Google Ads Kontos für pauschale Preise anbietet, die noch dazu auffallend günstig klingen („Google Ads Werbung für 99,- Euro/Monat“), sollten Sie vorsichtig sein. Der oben beschriebene Aufwand ist für solche Preise nicht rentabel zu betreiben. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass der Anbieter unseriös sein muss. Möglicherweise betreibt er eine Mischkalkulation oder erhofft sich Zusatzgeschäfte. Auch hier ist Vorsicht geboten.
Eine beliebte Methode der Kostenerhöhung liegt in der thematischen Begrenzung. Wenn Sie beispielsweise Ihre HNO-Arztpraxis bewerben möchten, erstellt und administriert die Agentur lediglich für einen Teilbereich oder das generische Thema „HNO-Arzt“ eine Kampagne für den monatlichen Pauschalpreis. Falls Sie aber auch die eine oder andere zusätzliche IgeL Leistung über Google Ads kommunizieren möchten, müssen Sie weitere Kampagnen buchen. Die Monatspauschale fällt dann entsprechend vielfach an.
Ebenfalls häufig praktiziert wird die Gewinnmaximierung über das Werbebudget. Die meisten Google Ads Discounter haben Verträge mit Google und erhalten besondere Konditionen, weil sie riesige Volumina an Klicks kaufen. Während also der Klickpreis regulär bei beispielhaften zwei Euro liegt, zahlt die Agentur de facto deutlich weniger. Ihnen als Kunde der Agentur berechnet diese jedoch den regulären Preis. Außerdem werden Sie häufig zu monatlichen Mindest-Budgets verpflichtet. Sie müssen also monatlich mehrere hundert Euro Werbebudget ausgeben, von dem die Agentur dann den mit Google vereinbarten Rabatt einbehält.
In praktisch jedem Fall geht ein so niedriger Pauschalpreis mit einem reduzierten Service und einem geringeren Grad an Individualisierung einher. Häufig wechselnde Ansprechpartner, kaum manuelle Optimierung und wenig Interesse an einer individuellen Betreuung sind die Folge.
Fazit: Zufrieden wird, wer wenig erwartet
Wenn Sie ein eng umgrenztes Thema bewerben möchten und wenig Wert auf eine persönliche Betreuung legen, kann ein Google Ads Billig-Angebot für Sie geeignet sein. Solange Ihnen bewusst ist, dass Sie eine nahezu voll automatisierte Kampagnenoptimierung erhalten und bereit sind, das meiste Geld Ihres Mediabudgets in eher grob gestreute Klickgebühren anstatt in eine ganzheitliche und individuelle Optimierung der Kampagnen zu investieren, werden Sie vermutlich zufrieden sein. Es ist – wie so oft – eine Frage des eigenen Anspruchs.
Es ist passiert. Sie haben eine richtig schlechte Bewertung erhalten. Jemand lässt kein gutes Haar an Ihrer Kanzlei, Praxis oder Ihrem Unternehmen. Und jetzt? Wie reagieren Sie, wenn Sie schlecht bewertet wurden? Hierzu lohnt es sich, die negative Bewertung zunächst genau zu analysieren. Es gibt Gründe, aus denen eine Löschung oder Korrektur rechtlich möglich ist. Seriöse Bewertungsportale löschen unzulässige Bewertungen in diesen Fällen. Aber ist das immer die beste Lösung? Hinweis: Die Informationen auf dieser Website sind in keiner Weise als juristische Beratung gedacht und können diese auch nicht ersetzen.
Sehen wir uns als erstes die Gründe an, aus denen Bewertungen unzulässig sein können:
Negative Bewertung mit unwahren Tatsachen
Die Meinungsfreiheit ist ein wichtiges Recht in Deutschland. Es erlaubt Ihren Mandanten, Patienten oder Kunden, positive und negative Meinungen über Sie zu veröffentlichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich selbst auf einem Bewertungsportal angemeldet haben oder nicht. Da sich Interessenten über Ärzte, Anwälte, Steuerberater etc. informieren möchten, werden subjektive Bewertungen von Gerichten grundsätzlich als zulässig angesehen. Schließlich stehen Sie mit Ihrem Angebot im öffentlichen Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern. Es ist jedoch nicht zulässig, dass unwahre Tatsachenbehauptungen aufgestellt werden. Dies ist dann der Fall, wenn eine Bewertung eine subjektive Meinung als Fakt darstellt. Formulierungen, wie „Dr. Müller ist ein schlechter Arzt“, „Kanzlei Mayer gewinnt keinen Rechtsstreit“ oder „Frau Schmidt will nur Geld abgreifen“ sind Tatsachenbehauptungen und müssen von Ihnen nicht hingenommen werden.
Schlechte Bewertungen mit Schmähkritik
Wenn eine Bewertung die subjektive Meinung eines Patienten, Mandaten oder Kunden darstellt, ist sie zunächst nicht zu beanstanden. Es ist erlaubt, zu erwähnen, dass man mit einer Behandlung unzufrieden ist, sich schlecht beraten fühlt oder einem die Preise zu hoch erscheinen. Eine solche Kritik muss jedoch dort enden, wo eine persönliche Beleidigung oder diffamierende Rufschädigung beginnt. Jede beleidigende Bezeichnung, wie etwa „Pfuscher“, „Blutsauger“ oder „Versager“ führt dazu, dass die jeweilige Äußerung unzulässig ist, da sie Ihre Persönlichkeitsrechte verletzen. Aber auch Bewertungen, die augenscheinlich rein dazu dienen sollen, Sie schlecht aussehen zu lassen sind nicht erlaubt.
Frei erfundene Bewertungen
Ihre echten Mandanten, Patienten bzw. Kunden dürfen natürlich eine Bewertung über Sie abgeben. Doch nicht selten werden schlechte Bewertungen von Personen verfasst, die Ihre Praxis, Kanzlei oder Unternehmen gar nicht besucht haben. Das sind zum einen Ihre Wettbewerber, die Sie schlecht bewerten, um so selbst besser darzustehen. Es sind aber auch Interessenten, bei denen – ggf. nach einem Vorgespräch – gar keine Behandlung, Beratung oder kein Kauf stattgefunden hat. Eine Bewertung über eine nicht erfolgte Leistung ist natürlich nicht statthaft. Laut einem Urteil des BGH vom März 2016 müssen Bewerter deshalb im Zweifelsfall einen Nachweis erbringen, dass eine bewertbare Leistung erfolgt ist. Das bedeutet, ein Patient beispielsweise muss dem Arzt oder zumindest dem Bewertungsportal gegenüber nachweisen, dass er eine bewertete Behandlung tatsächlich erhalten hat. Das dürfte bei erfundenen Bewertungen schwerfallen. Der WDR hat hierzu einen Artikel verfasst.
Negative Bewertungen sofort löschen?
Jetzt wissen Sie, ob die über Sie verfasste Bewertung theoretisch löschbar wäre. Das vor allem ausländische Bewertungsportale, wie etwa Yelp und andere, Löschungen nur verzögert oder gar nicht vornehmen, lassen wir mal außer Acht. Sie wissen vielleicht außerdem, ob eine Bewertung tatsächlich von einem Mandanten, Patienten oder Kunden stammt oder nicht. In jedem Fall aber wissen Sie, das jemand Ihre Leistung absolut nicht positiv aussehen lässt. Es erscheint also sinnvoll, umgehend eine Löschung einzufordern. So ist das Problem schnell gelöst und Ihr Bewertungsprofil wieder makellos …
Aber nicht selten ist das Gegenteil der Fall: Viele Menschen, die sich um ihre ehrliche Aussage betrogen fühlen, wollen nicht einfach mundtod gemacht werden. Auch Sie wollen nicht, dass Ihre Meinung zu einem Thema „verboten wird“, wenn sie anderen nicht passt. Eine weitere Bewertung – vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt oder auf anderen Portalen – ist oftmals die Folge. Gegebenenfalls stellt der Verfasser einer gelöschten Bewertung sogar einen Screenshot mit seiner noch vorhandenen Aussage in Foren, bei Facebook oder sonst wo ein, um Ihre „Vertuschung“ öffentlich zu entlarven. So wird das Problem verlagert und verschwindet eventuell aus Ihrem Blick. Ich kenne einige Fälle, in denen sich Ärzte ein sauberes Profil auf einem Bewertungsportal erstellen (um es neutral auszudrücken) und auf einer anderen Seite ganz anders beschrieben werden.
Dieses alte Jameda-Profil zeigt eine Praxis aus Bonn. Hier wurde bis vor einiger Zeit mit Schulnoten bewertet. Eine 1,7 war also eine ziemlich gute Bewertung. Inzwischen gibt es auch hier die Sterne-Bewertung.
Dieses Google Unternehmensprofil zeigt dieselbe Praxis. Auf Googles Bewertungsportal werden Sterne vergeben, wobei fünf Sterne die beste Bewertung ist. Hier ist also die Benotung mit durchschnittlich 1,7 Sternen sehr schlecht. Ihre Google Bewertungen hat diese Praxis also offenbar nicht im Blick. Oder sie hat keine Möglichkeit, diese löschen zu lassen.
Online Bewertungen – Alles Betrug?
Das Löschen unliebsamer Bewertungen oder das Manipulieren von Bewertungsprofilen kann aber nicht nur dazu führen, dass schlechte Bewertungen sich über andere Kanäle im Internet verbreiten. Es führt auch zu einem Vertrauensverlust bei Ihren Mandanten, Patienten oder Kunden. Im folgenden Video sehen Sie, wie gefälschte Bewertungen im Internet zu einem Problem werden. Immer mehr Internetnutzer glauben inzwischen, dass makellose Profile eher ein Zeichen von Manipulation als von Ehrlichkeit sind. Das hat negative Auswirkungen auf „zu perfekte“ Profile, denn die perfekte Kanzlei, Praxis oder sonstige Firma gibt es einfach nicht.
Die Alternativen zur Löschung
Wenn Sie eine Bewertung nicht löschen lassen (können), bleiben Ihnen noch immer zwei Möglichkeiten: Sie können sie ignorieren oder darauf reagieren. Das Ignorieren wird derzeit noch am häufigsten praktiziert – meistens sicher aus Zeitmangel. Außerdem kennen die wenigsten Ärzte, Anwälte, etc. ihre Möglichkeiten, die zudem noch auf den zahlreichen Bewertungsportalen recht unterschiedlich sind. So lassen viele Praxen, Kanzleien und andere Unternehmen negative Bewertungen auf sich beruhen, wenn der erste Ärger verflogen ist. Die schlechte Darstellung bleibt aber für jederman sichtbar bestehen. Die Behauptungen scheinen also wahr zu sein, wenn Sie dies nicht einmal abstreiten. Dieser Eindruck entsteht zumindest bei vielen Interessenten, die Ihre Negativ-Bewertungen lesen. Und egal wie unwichtig, lächerlich oder unglaubwürdig Sie schlechte Bewertungen auch finden, der wirtschaftliche Schaden kann enorm sein.
Reagieren Sie auf schlechte Bewertungen
Meine Empfehlung ist also in jedem Fall eine souveräne Reaktion auf ernstzunehmende Bewertungen. Wenn Aussagen tatsächlich beleidigend sind oder Bewertungen Sie unrechtmäßig angreifen, sollten Sie diese natürlich nach Möglichkeit löschen lassen. Auf ehrliche und sachliche Kritik gehen Sie aber immer besser ein. So zeigen Sie nicht nur, dass es auch eine andere Sicht auf die Dinge geben kann. Sie zeigen auch, dass Ihnen die Meinung Ihrer Patienten, Mandanten bzw. Kunden wichtig ist. Lassen Sie den Bewerter wissen, dass es Ihnen leid tut, wenn er das Gefühl hat, nicht optimal betreut worden zu sein. Zeigen Sie, dass es Ihr Anspruch ist, Ihre Patienten, Mandaten, etc. bestmöglich zu behandeln oder zu beraten. Bieten Sie vielleicht sogar eine Nachbesserung oder zumindest ein direktes Gespräch an. Auf diese Weise wird auch anderen Lesern klar, dass Sie Ihre Aussagen ernst meinen. Und vielleicht erkennen Sie tatsächlich einen Funken Wahrheit in der kritischen Bewertung. Vielleicht hilft sie Ihnen sogar dabei, Ihre Arbeit noch zu verbessern und so zukünftig in dem derzeit noch nicht ganz rund laufenden Aspekt nur noch positive Rückmeldungen zu erhalten.
Reputationsmanagement hilft
Damit Sie auf schlechte Bewertungen schnell und adäquat reagieren können, hilft ein professionelles Reputationsmanagement. Lassen Sie sich dabei helfen, relevante Bewertungsportale auszumachen und regelmäßig zu überwachen. Sobald eine kritische Bewertung eingeht, kann eine geeignete Reaktion verfasst oder notfalls gemeinsam mit einem Rechtsanwalt eine Löschung angestrebt werden. So können Sie sich beruhigt auf Ihre Arbeit konzentrieren und wissen, dass Ihr guter Ruf laufend gepflegt wird.
Ist Suchmaschinenoptimierung nicht immer unseriös?
Die Ergebnisse einer Suchmaschinenoptimierung sind klar nachweisbar. Entweder die Website wird bei Google und anderen Suchmaschinen gut platziert, oder die Arbeit war nicht erfolgreich. SEO-Abzocke kann es also garnicht geben. Oder etwa doch?
Für viele Laien ist Suchmaschinenoptimierung noch immer so etwas wie Hexenwerk oder die Trickserei irgendwelcher Nerds in dunklen Zimmern. Unter Verwendung geheimer Codes oder Insiderwissen aus dubiosen SEO Foren werden Websites bearbeitet oder deren Wettbewerber geschädigt.
Diese Vorstellung kommt nicht von ungefähr. In den ersten Jahren nach Einführung von Suchmaschinen war man tatsächlich in der Lage, durch zahlreiche kleinere und größere Tricks Websites auf die vorderen Plätze zu schieben. Außerdem wurden die Methoden der Suchmaschinenoptimierer immer kreativer und ausgefeilter. Schließlich haben auch Google und andere ebenfalls ihre Ranking-Kriterien ständig verfeinert, um ihre Ergebnisseiten stetig weiter für die Suchenden zu verbessern.
Optimierung ≠ Tricksen
Einfach gesagt besteht Suchmaschinenoptimierung hauptsächlich in der regelkonformen Aufbereitung von technischen Strukturen und Inhalten für Suchmaschinen. Google und andere wollen ihren Nutzern Seiten empfehlen, die ein bestimmtes Thema möglichst gut erklären oder das durch die Suchanfrage (= Search Query) ausgedrückte Problem am besten lösen.
Hierzu müssen Seiten, Texte, Bilder und andere Inhalte möglichst optimal nutzbar gemacht werden. Gute Lesbarkeit, schnelle Informationsvermittlung und eine leichte Nutzbarkeit für Besucher mit den verschiedenen Endgeräten (Devices) sind hier wichtig. Dabei steht das vermutete Interesse des anzusprechenden Besuchers absolut im Fokus. Inhalte, die dieser schon auf hunderten anderer Seiten findet, werden ihn nur dann interessieren, wenn sie sich z. B. durch einen regionalen Bezug unterscheiden. Wenn dann die Inhalte optimiert und jede einzelne Seite zu einer wirklich guten Ressource für ein bestimmtes Thema wurde, sind auch die Voraussetzungen erfüllt, dass eine solche Website freiwillig von anderen Websites als wichtige Informationsquelle verlinkt wird. Einen guten Tipp gibt man gerne weiter.
Suchmaschinenoptimierung hat also nichts mit Tricksen zu tun. Es ist im Grunde viel „Handarbeit“, also Recherche, Redaktions- und Produktionsarbeit, die sich an den sich weiterhin ständig ändernden Algorithmen von Google und anderen Suchmaschinen orientiert. Abzocke wird es erst, wenn der Websitebetreiber getäuscht wird, um ihn zu einer eigentlich nicht gerechtfertigten Entlohnung zu bewegen.
SEO-Abzocke mit schnellen Ergebnissen
Suchmaschinenoptimierung ist eine langwierige und fortwährende Arbeit. Die Kriterien der Suchmaschinen ändern sich, die Wettbewerbssituation ändert sich und auch der Fokus oder die Themenpalette einer Website kann sich ändern. Bei einer nachhaltigen und seriösen SEO Arbeit zeigen sich die ersten haltbaren Erfolge manchmal erst nach einigen Monaten.
So lange wollen SEO-Abzocker aber meistens nicht warten. Noch immer werden manche Verträge mit Erfolgsgarantien geschlossen oder Dienstleister für das Erreichen bestimmter Ergebnisseiten oder -plätze bezahlt. Das klingt für den Kunden sicher und risikofrei. Leider ist oft das Gegenteil der Fall. Gerade hier kommt es häufig zu Abzocke. Schnelle Erfolge müssen her, damit die Rechnung zeitnah gestellt werden kann. Das führt oft zur Anwendung unerlaubter Methoden. So wird eine Website nicht langsam und zunehmend zu einer relevanten Quelle für ein Thema aufgebaut, sondern quasi mit Gewalt künstlich vorgetäuscht.
Manche SEO Tricks durchschaut Google aktuell noch nicht sofort, einige von ihnen vielleicht nie. Doch auch Suchmaschinen werden klüger. Die eingesetzte KI entlarvt immer schneller immer mehr solcher Täuschungsversuche. Und wenn Google eine Website einmal als betrügerisch indexiert hat, kann das zahlreiche Nachteile bedeuten. Das Abwerten der Seiten und der damit verbundene Verlust an erreichten Platzierungen ist da noch die geringste Strafe.
Es ist deshalb immer eine riskantes Spiel für den Inhaber, mit SEO Betrug gepushte Websites zu betreiben. Die Strafe trifft schließlich ihn und nicht die Agentur. Die hat bis dahin vielleicht schon längst ihre Rechnung bezahlt bekommen und die Zusammenarbeit ist eventuell sogar bereits beendet.
So schützen Sie sich vor SEO-Abzocke
Es gibt zwei Möglichkeiten, sich vor SEO-Abzocke zu schützen: Entweder sollte der Suchmaschinenoptimierer das Gefühl bekommen, dass Sie über ausreichendes SEO-Wissen verfügen, oder Sie unterschreiben keinen Auftrag oder Vertrag, in dem sich Ihr SEO-Partner nicht schriftlich dazu verpflichtet, keine unerlaubten oder fragwürdigen Methoden zur Suchmaschinenoptimierung einzusetzen und nach den Google Richtlinien für Webmaster zu arbeiten. Am besten tun Sie beides.
Um Ihrer Agentur oder dem SEO-Dienstleister zu vermitteln, dass Sie mögliche Tricks oder unsaubere Methoden durchschauen, müssen Sie sich nicht unbedingt selbst auskennen. Es reichst, wenn Sie ihm zeigen, dass Sie mit einem Sachverständigen bzw. erfahrenen Gutachter zusammenarbeiten. Sie können davon ausgehen, dass ein kluger SEO-Abzocker sofort einen weiten Bogen um Sie macht. Sollte ein weniger cleverer Anbieter sich davon nicht abschrecken lassen, wird er vermutlich bereits durch die Analyse seines Angebots entlarvt. Das spart Ihnen nicht nur einen langen Streitprozess, sondern auch viel Geld.
Agentur-Test zur Bewertung Ihrer Online Marketing Agentur
Was macht eine gute Agentur aus? Welche Faktoren deuten auf eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit hin? Wann sollten Sie hellhörig werden? Mit nur sieben Fragen erhalten Sie eine Einschätzung, ob Ihre Agentur gute Arbeit leistet oder Sie vielleicht über einen Wechsel nachdenken sollten. Laden Sie sich die kostenlose Checkliste am Ende des Artikels herunter.
Am Anfang ist immer alles super
Zu Beginn der Zusammenarbeit mit einer Online Marketing Agentur läuft alles prima. Die Agentur ist motiviert, der Kunde freut sich auf eine rosige Zukunft. In vielen Fällen bleibt dieser Zustand auch lange erhalten oder lässt sich immer wieder erreichen. Aber häufig läuft es auch ganz anders. Die Berichte der Agentur werden spärlicher, die Resultate durchwachsen, der Kunde spürt keinen Fortschritt und die Motivation erlahmt auf beiden Seiten. Und das ist sogar noch ein günstigeres Szenario. Im ungünstigsten Fall funktioniert die Zusammenarbeit nicht mal zu Beginn, der Kunde ist aber durch einen Vertrag lange an seine Agentur gebunden.
Die Kosten einer Online Marketing Agentur: Ein überschätztes Kriterium
Natürlich spielen die Kosten immer eine Rolle. Selbstverständlich bezahlen Sie ungerne den Porsche des Agentur-Chefs mit. Aber dennoch sollte der Preis bei der Beurteilung einer Agentur eine untergeordnete Rolle spielen. Entscheidend ist schließlich immer das Verhältnis zwischen Ausgaben und Einnahmen. Vermutlich würden Sie gerne Ihrer Agentur monatlich 5.000,- Euro bezahlen, wenn diese Ihnen aufgrund dieser Arbeit einen Gewinn von 10.000,- Euro im Monat beschert. Wirtschaftlich ist das sinnvoller, als einer günstigen Agentur 500,- zu zahlen, die Ihnen jedoch nur 250,- Euro erwirtschaftet. Der finanzielle Aspekt spielt deshalb in einem subjektiven Agentur-Test, wie Sie ihn hier finden, keine übergeordnete Rolle.
Worauf kommt es bei einer Online Marketing Agentur an?
Auch wenn der Start ohnehin meist harmonisch verläuft, ist er ein wichtiges Kriterium zur Bewertung Ihrer Agentur. Wie detailliert sich Ihre Agentur in Ihre Lage versetzen will und kann, umso besser wird sie für Sie arbeiten können. Es ist also extrem wichtig, dass zu Beginn der Zusammenarbeit eine umfassende und sehr individuelle Analyse des Status Quo erfolgt. Dies geschieht am besten in einem persönlichen Gespräch. Ihr Dienstleister muss daran interessiert sein, Ihre Nöte ebenso klar zu verstehen, wie Ihre Risiken, Chancen und Wünsche. Gerade bei kleineren Aufträgen gibt sich eine große Agentur manchmal wenig Mühe. Die größte und angesehenste Agentur muss also noch lange nicht die geeignete für Sie sein.
Sofern Sie als Kunde nicht selbst Online Marketing Profi sind, werden Sie außerdem nie vollständig wissen, was Ihre Agentur genau für Sie tut. Das ist auch nicht notwendig. Ebensowenig müssen Sie als Patient wissen, welche Medikamente Ihr Arzt in Erwägung zieht, um Sie zu behandeln. Hauptsache ist, dass die Behandlung hilft.
Trotzdem fühlen Sie sich als Kunde einfach besser beraten, wenn Sie verstehen, warum Ihre Agentur etwas tut oder unterlässt. Deshalb sollten Maßnahmen immer gemeinsam besprochen und beschlossen werden. So ergibt sich ein Ziel, dass auch Sie im Auge behalten können. Eine gute Agentur sollte Sie zudem immer über wichtige Schritte, Planänderungen und Fortschritte informieren. Sie sollte Ihnen vor der Umsetzung einzelner Maßnahme darstellen, wie Sie Ihren Zustand bewertet und welches (Zwischen-)Ziel sie mit der geplanten Aktion verfolgt. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist Transparenz. Selbst wenn Sie eigentlich nur „Resultate sehen“ wollen, sollte Ihre Agentur Ihnen das ganze Bild zumindest anbieten. So werden Unklarheiten beseitigt oder gleich vermieden. Das erhält ein gutes Gefühl bei Ihnen und Ihrer Agentur.
Das gemeinsame Ziel: Erfolgreiche Online Marketing Maßnahmen
Eigentlich ist es sehr simpel. Sie und Ihre Agentur haben das gleiche Ziel. Eine erfolgreiche Google Ads Kampagne, eine gute Platzierung bei Google oder andere erfolgreich umgesetzte Maßnahmen. Ihnen als Kunde bringt es Umsatz und das gute Gefühl, mit dem richtigen Partner zu arbeiten. Der Agentur bringt es einen zufriedenen Kunden, der gerne seine Rechnung bezahlt, und mögliche Weiterempfehlungen. Eine absolute Win-win-Situation. Leider läuft es dennoch oftmals anders. Es ist also wichtig, diesen gemeinsamen Fokus lieber einmal zu viel als einmal zu wenig in persönlichen Gesprächen zu erwähnen. Selbst wenn sich ihre Ziele zeitweise unterschiedlich entwickelt haben, können Sie und Ihre Online Marketing Agentur versuchen, dieses gemeinsame Interesse wieder fest ins Auge zu nehmen. Wenn dies aus Ihrer Sicht aber nicht mehr realistisch erscheint, ist es höchste Zeit für einen Wechsel der Agentur.
Die beste Online Marketing Agentur für Sie … oder doch nicht?
Meine kostenlose Checkliste wird keine klare Aussage zu Ihrer konkreten Agentur treffen. Das ist ohne detaillierte Daten und Informationen zum Stand der Arbeit nicht möglich. Sie wird Ihnen aber sichtbar machen, wie gut die Zusammenarbeit grundsätzlich läuft. Sieben Fragen werden Ihre subjektive Sicht auf Ihre Agentur abfragen. Sie selbst entscheiden dann, was das über Ihren Online Marketing Dienstleister aussagt. Sollten Sie Hilfe bei der Beantwortung von Fragen benötigen oder weitere Beratung benötigen, freue ich mich auf Ihre Nachricht.
Die Art und Weise, wie Kunden in Bonn, München oder Berlin nach Dienstleistern suchen, hat sich fundamental gewandelt. Gab es früher die „blauen Links“ und das klassische Map-Pack, dominiert heute die Google SGE (Search Generative Experience), besser bekannt unter der Bezeichnung AI Overview. KI-generierte Antworten stehen über den organischen Ergebnissen und fassen zusammen, welcher Arzt die besten Bewertungen hat oder welcher Handwerker sofort verfügbar ist.
Für lokale KMU stellt sich eine existenzielle Frage: Wird mein Unternehmen von der KI empfohlen oder existiere ich in der neuen Suche schlicht nicht mehr? In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie Ihre digitale Präsenz so optimieren, dass Google Sie als Top-Empfehlung in den AI Overviews ausspielt.
Was sind Google AI Overviews (SGE) für lokale Suchen?
Wenn ein Nutzer heute fragt: „Welcher Fachanwalt für Arbeitsrecht in Bonn ist auf Kündigungsschutz spezialisiert und hat Samstagstermine?“, tippt er nicht mehr nur Keywords ein. Er führt einen Dialog. Die Google-KI scannt in Millisekunden Webseiten, Rezensionen und Profile, um eine maßgeschneiderte Antwort zu generieren.
Diese „Zero-Click-Searches“ nehmen zu. Das bedeutet: Der Nutzer erhält alle Infos direkt in der Google-Suche, ohne Ihre Website zu besuchen. Umso wichtiger ist es, dass die KI Ihre Daten korrekt verarbeitet und Sie als Autorität einstuft.
Die 3 Säulen der KI-Sichtbarkeit für regionale Firmen
Um in den AI Overviews stattzufinden, müssen Sie drei Bereiche meistern:
Entitäts-Autorität: Google muss verstehen, dass Sie eine reale, vertrauenswürdige „Entität“ (Firma) an einem festen Standort sind.
Strukturierte Daten: Die KI liest keine Texte wie ein Mensch; sie braucht Code (Schema.org), um Öffnungszeiten, Preise und Leistungen zweifelsfrei zu identifizieren.
Sentiment-Analyse: Google bewertet nicht nur die Sterne-Anzahl, sondern den Kontext Ihrer Bewertungen. Was loben die Kunden explizit?
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Optimierung für die generative Suche
1. Das Google Unternehmensprofil (früher My Business) perfektionieren
Ihr Profil ist die primäre Datenquelle für lokale KI-Antworten.
Attribute nutzen: Pflegen Sie Attribute wie „Barrierefrei“, „Online-Termine“ oder „Notdienst“ ein. Die KI filtert gezielt danach.
Regelmäßige Google-Updates: Posten Sie wöchentlich News. Die KI bevorzugt aktuelle Informationen.
2. Local Entity Nurturing (Lokaler Kontext)
Schreiben Sie auf Ihrer Website nicht nur „Wir sind eine Kanzlei“. Nutzen Sie lokalen Kontext:
Nennung von Stadtteilen, Wahrzeichen in der Nähe oder regionalen Kooperationen.
Dies hilft der KI, die geografische Relevanz zu verifizieren.
3. Answer Engine Optimization (AEO)
Stellen Sie sicher, dass Ihre Website direkte Antworten auf häufige Kundenfragen gibt. Nutzen Sie das Format: Frage als Überschrift, klare Definition als erster Satz.
Beispiel für einen Handwerker:
„Wie lange dauert eine Badsanierung in Bonn?“ – „Eine komplette Badsanierung durch unseren Fachbetrieb dauert im Durchschnitt 10 bis 14 Werktage, abhängig von der Materialverfügbarkeit.“
Fallstudie: Zahnarztpraxis in der SGE-Ära
Eine Praxis für Kieferorthopädie optimierte ihre Unterseiten auf spezifische Fragen („Wie viel kostet eine Invisalign-Behandlung in Bonn?“). Innerhalb von drei Monaten erschien die Praxis in 40% aller KI-generierten Antworten für den Raum Bonn/Rhein-Sieg, was die Anfragen für Beratungsgespräche trotz sinkender Website-Klicks um 25% steigerte. Dies zeigt: Sichtbarkeit in der KI konvertiert besser als ein einfacher Klick.
Vergleich: Klassische SEO vs. KI-Optimierung 2026
Merkmal
Klassische SEO (bis 2023)
KI-Optimierung / SGE (2026)
Fokus
Keywords & Backlinks
Entitäten, Vertrauen & Kontext
Ziel
Klicks auf die Website
Erwähnung in der KI-Antwort
Inhalt
Lange Blogartikel für Google-Bots
Strukturierte Daten & Direkte Antworten
Bewertungen
Anzahl der Sterne
Textinhalt & Keywords in Rezensionen
FAQ: Häufige Fragen zu Google SGE und lokalem Marketing
Wie entscheidet die KI, welche lokalen Unternehmen oben stehen?
Die KI nutzt den „Local Knowledge Graph“. Faktoren sind die geografische Nähe, die Relevanz der Leistung zur Suchanfrage und vor allem die Validierung durch Drittquellen (Bewertungen, Presseberichte, Verzeichnis-Einträge).
Kostet die Sichtbarkeit in den AI Overviews Geld?
Nein, die organischen KI-Antworten sind nicht käuflich. Sie basieren rein auf der Qualität Ihrer Lokalen SEO. Allerdings werden zwischen den KI-Blöcken vermehrt lokale Google Ads Kampagnen eingeblendet.
Verliere ich durch die KI-Suche nicht alle meine Website-Besucher?
Es ist wahrscheinlich, dass die reinen Informations-Klicks sinken. Aber: Die Nutzer, die nach einer KI-Zusammenfassung noch klicken, haben eine deutlich höhere Kaufabsicht. Die Conversion-Rate steigt also meist an.
Reicht mein Google Unternehmensprofil aus?
Nein. Die KI vergleicht die Daten Ihres Profils mit Ihrer Website. Gibt es Diskrepanzen (z. B. unterschiedliche Telefonnummern oder Leistungen), sinkt Ihr Vertrauenswert („Trust Score“) und Sie werden seltener empfohlen.
Was ist das wichtigste technische Element für SGE?
Eindeutig Schema-Markup (JSON-LD). Ohne diesen Code im Hintergrund Ihrer Website kann die KI Ihre Leistungen nur „raten“ statt sie als Fakten zu präsentieren.
Checkliste: Sind Sie bereit für die Google KI-Suche?
[ ] Google Unternehmensprofil ist zu 100% ausgefüllt und verifiziert.
[ ] LocalBusiness Schema-Markup ist auf der Website aktiv.
[ ] Website lädt mobil in unter 2 Sekunden (Core Web Vitals).
[ ] Es gibt eine FAQ-Seite, die echte Kundenfragen beantwortet.
[ ] Rezensionen werden zeitnah beantwortet (unter Einbeziehung von Keywords).
[ ] Expertenstatus (E-E-A-T) ist durch Team-Seiten und Zertifikate belegt.
Zusammenfassung für Eilige
SGE ist Standard: KI-Antworten dominieren die mobile Suche 2026.
Datenhoheit: Nur wer strukturierte Daten und ein gepflegtes Google-Profil nutzt, findet statt.
Qualität vor Quantität: Geben Sie präzise Antworten auf Nutzerfragen, um als Quelle zitiert zu werden.
Lokaler Fokus: Verknüpfen Sie Ihre Leistungen eng mit Ihrem Standort.
Möchten Sie wissen, ob Ihre Website bereits „KI-ready“ ist?
Gerne analysiere ich Ihren aktuellen Stand und zeige Ihnen, wie Sie Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Region massiv steigern können. Erfahren Sie jetzt mehr über meine Strategien für Lokale SEO & Sichtbarkeit.
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